 | Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz: Die wichtigsten Änderungen - Teil 1 und 2
Bühler, Hans-Hilmar / Morfeld-Wahle, Stefanie
BI - Bankinformation 4/2008, Seite 72-75 und 5/2008, Seite 67-71
Mit dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz – BilMoG) vom 8. November 2007 will der deutsche Gesetzgeber das HGB-Bilanzrecht zu einer dauerhaften und im Verhältnis zu den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS vollwertigen, aber kostengünstigeren und einfacheren Alternative weiter entwickeln. Ziel dieser umfangreichsten Modernisierung des Handelsbilanzrechts seit über 20 Jahren ist eine Entschlackung des HGB um nicht mehr zeitgemäße Bestimmungen, insbesondere um zahlreiche überholte Wahlrechte, welche die Aussagekraft, Verlässlichkeit und die Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse beeinträchtigen. Ferner soll durch eine marktnähere Bewertung von Bilanzpositionen das Informationsniveau des Jahresabschlusses angehoben werden. Der HGB-Jahresabschluss als Grundlage für die Ausschüttungsbemessung und die steuerliche Gewinnermittlung bleibt erhalten. Das Gesetz soll 2009 in Kraft treten. Die Autoren stellen in einem zweiteiligen Aufsatz wichtige Änderungen im Überblick dar.

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