Gemeinsame Publikation von DStGB und DGRV zeigt, wie Genossenschaften Baustein der kommunalen Wärmewende werden
„Mit der Dokumentation möchten wir zeigen, wie Genossenschaften ein Baustein der kommunalen Wärmewende werden und dies nicht nur klimaneutral, sondern auch krisenfest, bezahlbar und lokal verwurzelt tun“, sagt Jan Holthaus, Vorstand des DGRV. „Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Unternehmen, dem Handwerk und regionalen Kreditinstituten bietet zudem die Chance, dass ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region bleibt.“
„Durch die aktive Einbindung der Menschen findet eine zusätzliche Identifikation mit ihrer Stadt oder Gemeinde statt“, betont Dr. André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. „Die vorliegende Dokumentation bietet viele erfolgreiche Beispiele und zeigt, welche Rolle Städte und Gemeinden bei der Initiierung genossenschaftlicher Wärmenetze spielen können.“
Die Wärmewende ist ein zentrales Infrastrukturprojekt und betrifft Kommunen, Unternehmen und Privathaushalte gleichermaßen. Ausgangspunkt ist die kommunale Wärmeplanung, die verpflichtend von allen Kommunen durchgeführt werden muss. Die Wärmeplanung bietet die Chance, Akteure vor Ort zu aktivieren und mit ihnen gemeinsam die Wärmewende umzusetzen. So können Investitionen in eine nachhaltige Wärmeversorgung mobilisiert werden, die im besten Fall konsequent an den lokalen Bedürfnissen ausgerichtet ist.
Genossenschaften können in Quartieren und gerade im ländlichen Raum Wärmenetze entwickeln. Sie bringen die privaten Haushalte zusammen und werden auch in kleinerem Maßstab und bei geringerer Bevölkerungsdichte realisiert. Durch die Genossenschaft entsteht in der Kommune ein Instrument, die den erneuerbaren Heizungstausch organisiert. Als Mitglieder eines genossenschaftlichen Wärmenetzes gestalten die Menschen vor Ort die Wärmewende.
Die komplette Dokumentation finden Sie hier.
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