PerspektivePraxis 2/25

DGRV-Fachreport für
genossenschaftliche Unternehmen

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Liebe Leserinnen und Leser,

Mit unserem digitalen Satzungsgenerator können sich Gründungsinitiativen einen auf ihre Geschäftsidee zugeschnittenen Satzungsentwurf online erstellen lassen. Die Satzung ist aber nicht nur entscheidend für die Gründung. Gerade in diesem Jahr haben sich durch das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV) einige Rahmenbedingungen zum Positiven verändert. In dieser Ausgabe erläutert Benjamin Dannemann aus dem Vorstandsstab, wie der Satzungsgenerator aktualisiert wurde. 

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Wärmeplanung Anfang 2024 wurde ein entscheidender Schritt für die Wärmewende in Deutschland gesetzt. Kommunale Wärmepläne sollen künftig strategische Leitlinien für die Transformation der Wärmeversorgung bereitstellen und den Weg zur Klimaneutralität bis 2045 ebnen. Um Kommunen, Länder und weitere Akteure bei dieser Aufgabe zu unterstützen und die Wärmeplanung weiter zu verbessern, organisierten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWBS) einen Stakeholder-Dialog zur kommunalen Wärmeplanung. Unser Referent für Wärmepolitik der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften Jonas von Obernitz war als Stimme der Genossenschaften dabei. 

Die Vereinten Nationen haben 2025 als Internationales Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Zum Abschluss des Ehrenjahres liefert Andreas Kappes, Leiter der Abteilung internationale Beziehungen, einen Überblick der Entwicklungsprojekte des DGRV rund um den Globus. Anhand anschaulicher Beispiele aus unseren Projekten in Lateinamerika, Asien und Afrika erklärt er die Idee und Funktionsweise von genossenschaftlicher Entwicklungsarbeit. 

Internationales Jahr der Genossenschaften – UN-Aktionsjahr offiziell eingeläutet

Ein Beitrag von Irmina Kaniewski, Referentin für Kommunikation, Vorstandsstab beim DGRV

Festempfang zum Internationalen Jahr der Genossenschaften, DGRV-Vorstand Jan Holthaus (links), Axel Gedaschko Präsident des GdW (rechts)

In diesem Jahr feiern Menschen auf allen Kontinenten das Internationale Jahr der Genossenschaften. Die Vereinten Nationen haben 2025 als Ehrenjahr der Genossenschaften ausgerufen. Unter dem Motto „Cooperatives Build a Better World“ soll auf die weltweite Bedeutung von Genossenschaften für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in vielen Ländern der Welt hingewiesen werden. Die Vereinten Nationen unterstreichen dabei die besondere Leistung von Genossenschaften zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. In Deutschland wurde das Aktionsjahr mit dem Festempfang zum Internationalen Jahr der Genossenschaften am 11. März vom DGRV offiziell eingeläutet.

Zu Wort kam auch Ariel Guarco, Präsident der International Cooperative Alliance, der sich mit einem Video an die Gäste richtet. Darin brachte er die Bedeutung von Genossenschaften – gerade in diesen politisch wie gesellschaftlich turbulenten Zeiten – auf den Punkt: „Genossenschaften stehen für Integration, gemeinschaftlichen Erfolg und faires Miteinander. In einer Welt, in der zunehmend auf Abgrenzung, Deals und individuelle Vorteile gesetzt wird, ist das die stärkste Botschaft, die wir Genossenschaften an die Öffentlichkeit und an die Politik richten können.“

Ariel Guarco, Präsident der International Cooperative Alliance

Solidarität, Gemeinsinn und Nachhaltigkeit sind feste Bestandteile der genossenschaftlichen DNA und insbesondere in Anbetracht der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung ein wichtiger Hebel, um die wirtschaftliche und soziale Lage vieler Menschen in Deutschland und weltweit zu verbessern. Sie fördern zum Beispiel regionales Unternehmertum, ermöglichen den Zugang zu Märkten und bekämpfen weltweit Armut und soziale Ausgrenzung.

Abschließend appellierte Guarco an die anwesenden Genossenschaftsvertreter: „Lassen Sie uns gemeinsam das Internationale Jahr der Genossenschaften nutzen, um unsere Botschaft weltweit zu verbreiten. Wir sind eine starke Gemeinschaft – und nur gemeinsam gestalten wir eine bessere Welt.“

 

 

UN-Nachhaltigkeitsziele

Die 17 „Sustainable Development Goals“ wurden im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen im Rahmen ihrer „2030 – Agenda für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Globale Probleme wie Armut, Hunger, Ungleichheiten, mangelnde Bildung und die Benachteiligung von Frauen und Jugendlichen sollen durch nachhaltiges Wirtschaften und ressourcenschonendes Leben überwunden werden. Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele sind dabei als eine Leitlinie für politische Entscheidungen auf nationaler Ebene wie auch für die internationale Zusammenarbeit zu sehen.

Genossenschaften basieren auf Werten wie Partnerschaftlichkeit, Solidarität und demokratische Mitbestimmung. Die genossenschaftlichen Grundprinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung sind geschaffen für die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele. Die Genossenschaftsidee ist auch deshalb im Jahr 2016 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt worden.

So groß die Bandbreite der Genossenschaften, so vielfältig ist auch ihr Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele. Dafür lassen sich viele Beispiele finden.

Landwirtschaftliche Genossenschaften spielen weltweit eine wichtige Rolle in der Nahrungsversorgung und bekämpfen Hunger. Sie verbessern die Ernährungssicherheit und stärken insbesondere kleinere landwirtschaftliche Betriebe. Sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Armut. Sie erhöhen das Einkommen der zumeist kleineren Mitgliedsbetriebe und erschließen für sie zusätzliche Einkommensquellen. Zudem schaffen sie Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen. Insoweit zahlt diese genossenschaftliche Gruppe vor allem in die Nachhaltigkeitsziele Nummer 1 „Keine Armut“ und Nummer 2 „Kein Hunger“ ein.

DGRV-Workshop zu Genossenschaften in Kamerun

Energiegenossenschaften hingegen leisten einen wichtigen Beitrag zum Nachhaltigkeitsziel Nummer 7 „Bezahlbare und saubere Energie“. Energiegenossenschaften beteiligen die Menschen aktiv an der Energiewende. Die Bürgerbeteiligung ist sehr wichtig für die Akzeptanz erneuerbarer Energien. Als regionale Energieversorger stellen sie bezahlbare und saubere Energie bereit.

Genossenschaftsbanken leisten weltweit als Finanzierungspartner des Mittelstands einen wichtigen Beitrag für die regionale Wirtschaft. Durch die flächendeckende Bereitstellung von Finanzdienstleistungen fördern sie Wirtschaftswachstum und bieten stabile Arbeitsplätze auch in ländlichen oder strukturschwachen Regionen. Damit tragen sie maßgeblich zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziel Nummer 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ bei.

Wohnungsgenossenschaften stellen bezahlbaren Wohnraum insbesondere in städtischen Ballungsgebieten bereit. Wohnungsgenossenschaften leisten durch ihre Investitionen in energieeffiziente Wohngebäude und den Ausbau der erneuerbaren Energien einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Damit tragen fördern sie direkt die Nachhaltigkeitsziele Nummer 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ und Nummer 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“.

Genossenschaften weltweit

Die weltweite Verbreitung der Genossenschaftsidee ist auch von den deutschen Genossenschaftsgründern Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch inspiriert worden. Die beiden Genossenschaftspioniere haben vor 170 Jahren die ersten Rohstoffassoziationen und Darlehenskassenvereine für Not leidende Menschen in der Landwirtschaft und im Handwerk gegründet. Zur gleichen Zeit entstanden auch in anderen Ländern Europas und der ganzen Welt erste Genossenschaften. Heute sind Genossenschaften auf allen Kontinenten beheimatet.

Genossenschaften sind rund um den Globus verbreitet: Weltweit gibt es rund drei Millionen genossenschaftliche Unternehmen. Sie stellen 280 Millionen Arbeitsplätze bereit. Eine Milliarde Menschen sind Mitglied in einer Genossenschaft.

Genossenschaften sind in vielen Ländern das Rückgrat der mittelständischen Wirtschaft. Beispielsweise in Brasilien. Unter den 4.700 Genossenschaften sind – wie bei uns in Deutschland – Kreditgenossenschaften, landwirtschaftliche Genossenschaften und Genossenschaften im Handwerk zu finden. Bemerkenswert ist die hohe Anzahl an Genossenschaften im Gesundheitswesen. Die 720 Ärztegenossenschaften bieten gemeinsam ihren Patienten Gesundheitsdienstleistungen an.

Der genossenschaftliche Finanzsektor spielt auch in Afrika eine wichtige Rolle. In Uganda gibt es beispielsweise 24.000 Spar- und Kreditgenossenschaften, die viele Menschen vor allem in ländlichen Gebieten mit Finanzdienstleistungen versorgen. Für Privatpersonen und kleine Unternehmen sind sie oft der einzige Zugang zum Kapitalmarkt. Sie sind damit ein Eckpfeiler für die wirtschaftliche Entwicklung in den ländlichen Regionen des ostafrikanischen Landes.

Japan hat eine lange genossenschaftliche Tradition und das Genossenschaftswesen ist stark in Wirtschaft und Gesellschaft verbreitet. Von den rund 41.100 Genossenschaften sind rund 35.000 als Kooperationen des Mittelstands für Einkauf, Produktion oder Absatz tätig. Das Land hat aber auch andere starke Branchen wie z.B. die 1.800 Fischereigenossenschaften oder die 1.160 landwirtschaftlichen Genossenschaften.

Genossenschaften sind auch auf dem fünften Kontinent Australien in vielen Wirtschaftszweigen vertreten. Ob Bankwesen, Krankenkassen oder Agribusiness, die über 1.800 australischen Genossenschaften sind überall zu finden. Zusammen mit ihren angeschlossenen Mitgliedsunternehmen schaffen sie insgesamt rund 167.000 sichere und nachhaltige Arbeitsplätze.

Genossenschaftliche Entwicklungs-
zusammenarbeit

Mitglieder der vom DGRV-Projekt Mosambik geförderten Cooperativa de Serviços Técnicos (Genossenschaft für technische Dienste) während einer Messe für Unternehmer:innentum

Diese beeindruckende weltweite Verbreitung der Genossenschaften macht deutlich, wie erfolgreich das gemeinschaftliche Wirtschaften überall auf dem Globus ist. Die genossenschaftliche Idee bringt gerade heutzutage vermutlich noch größeres Potenzial mit, bestimmte Probleme in benachteiligten Regionen der Welt zu lösen, als vielen Menschen bewusst ist. Insbesondere mit Blick auf globale politische Zusammenhänge, bilden sie einen wichtigen Hebel für die positive wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Ländern des globalen Südens. Einen Eindruck davon vermitteln auch die mehr als 30 genossenschaftlichen Entwicklungsprojekte des DGRV. Im Rahmen dieser werden Genossenschaften und ihre Netzwerke in Lateinamerika, Afrika oder Asien gefördert beziehungsweise aufgebaut, um die Armut in diesen Regionen zu verringern und soziale und wirtschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und somit letztlich einen Beitrag zur Friedenssicherung zu leisten.

Mehr spannende Einblicke in die Vielfalt der Genossenschaften in Europa und weltweit, unserer Entwicklungszusammenarbeit und Informationen rund um das Genossenschaftsjahr finden sich auf unserem Infoportal.

Genossenschaftsgründungen 2024

Ein Beitrag von Benjamin Dannemann, Referent für Kommunikation, Vorstandsstab

Das Geschäftsklima in Deutschland war in den letzten Jahren auf dem Tiefstand. Aufgrund der hohen Energiepreise und der steigenden Inflation ist die Konsumlaune zurückhaltend. Doch nicht nur bestehende Unternehmen haben mit steigenden Kosten, fehlender Nachfrage und dazu noch überbordender Bürokratie zu kämpfen. Auch die Bereitschaft zur Unternehmensgründung fällt zunehmend geringer aus. So spricht der DIHK-Report Unternehmensgründung 2024 von einem weiter sinkenden Gründungsinteresse und gibt dem „Gründungsstandort Deutschland“ keine gute Note. Doch demgegenüber zeigt sich bei den Genossenschaftsgründungen über die letzten zehn Jahre eine gewisse Stabilisierung.

„Jammertal“ durchschritten

Im Jahr 2024 wurden unter dem Dach des DGRV 125 neue Genossenschaften gegründet. Wenn man die Entwicklung der Jahre von 2014 bis 2024 betrachtet, kann man einen stetigen Rückgang der Gründungen bis 2018 und dann einen erneuten Anstieg sehen. Dieses kleine Jammertal rund um 2018 ist eng an die Gründung von Energiegenossenschaften geknüpft. 2018 lag die Zahl der Gründung von Energiegenossenschaften bei gerade einmal 14, während 2014 noch 54 Energiegenossenschaften gegründet wurden.

Der bereits 2021 deutlich werdende Trend zu vermehrten Gründungen neuer Genossenschaften im Bereich Energie setzt sich auch 2024 fort. Allerdings ist im Vergleich zu 2023 wieder ein Rückgang von immerhin 25 Prozent festzustellen. Insgesamt 64 Energiegenossenschaften wurden 2024 gegründet, während es 2023 noch 88 waren. Mit Blick auf die Entwicklung der letzten zehn Jahre sind diese Zahlen allerdings nicht zu negativ zu bewerten. Ob sich mit dem Rückgang der Gründungszahlen ein erneuter Abschwung abzeichnet, wird gerade bei den Energiegenossenschaften von den Rahmenbedingungen der neuen Bundesregierung abhängen.

Warum sind Energiegenossenschaften wieder gefragt?

Betrachtet man die letzten zehn Jahre, so lassen sich die Auswirkungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf die Gründung von Energiegenossenschaften klar ablesen. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 wurden die Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen weiter ausgeweitet. Gerade für Gründungsinitiativen, die meist mit einer ersten mittelgroßen Solarstromanlage starten, drohte mit der Ausweitung der Ausschreibung ein kompliziertes Verfahren, welches abschreckend wirkte. Auch betriebswirtschaftlich ließ sich das Risiko einer erfolglosen Teilnahme nicht so einfach auffangen.

Obwohl das EEG 2021 und das EEG 2023 wieder leichte Verbesserungen für Energiegenossenschaften vorsahen, lässt sich der enorme Anstieg an Gründungen 2023 nicht mit den Regelungen im Strommarkt, sondern insbesondere mit den Entwicklungen im Wärmemarkt erklären. Durch die nach dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine steigenden Gaspreise, suchen viele Haushalte nach sicheren und unabhängigen Alternativen. Genossenschaftliche Wärmenetze, wie etwa das Wärmenetz in Dornhausen, bieten eine erprobte Möglichkeit, um die Wärmeversorgung aus lokalen Quellen, wie Biogas, Holzhackschnitzeln oder anderen regenerativen Wärmequellen selbst in die Hand zu nehmen.

In welchen Branchen werden Genossenschaften außerdem gegründet?

Neben den Energiegenossenschaften, die den Großteil der Gründungen ausmachen, wurden 2024 auch Genossenschaften in anderen Branchen gegründet. Diese kommen zusammen auf 61 Gründungen. Vor allem Genossenschaften zur regionalen Entwicklung waren vielfach dabei. So werden immer wieder Dorfgasthäuser oder andere soziale Treffpunkte von Genossenschaften renoviert und übernommen. Ein bekanntes Beispiel der letzten Jahre ist der Bahnhof in Leutkirch, der neben der Gastronomie auch Räume für regionales Gewerbe bietet. Der ländliche Raum ist auch ein Schwerpunkt bei der Gründung von kleinen Läden zur Versorgung vor Ort. Mit den Dorfläden nehmen die Menschen das fehlende Angebot in die eigene Hand, wie etwa in Schweighausen.

Neben dem ländlichen Raum bietet das Genossenschaftsmodell gerade auch mittelständischen Unternehmen oder freiberuflich Tätigen eine gute Möglichkeit zur gemeinsamen Vermarktung, Leistungserstellung oder dem gemeinschaftlichen Einkauf. Genossenschaftliche Mehrwegsysteme vereinen das gemeinsame Interesse einer Branche, Flaschen oder Verpackungen wiederzuverwenden. Und dies kann auch in außergewöhnlichen Bereichen erfolgen, wie etwa beim Mehrwegsystem für Pflanzentrays. Die genossenschaftlichen Gründungsinitiativen zeigen also eine außerordentliche Vielfalt.

Wo finden Gründungsinitiativen Unterstützung?

Die Gründung eines Unternehmens ist immer eine Herausforderung. Doch eine genossenschaftliche Gründung erfordert zusätzliche Anstrengungen bei der Abstimmung unter den Gründerinnen und Gründern. Hier setzt nicht eine einzelne Person ihre Idee in die Tat um, sondern es erfolgt eine gemeinschaftliche Entwicklung der Unternehmensziele und des Betriebs. Hierfür ist eine gemeinsame Abstimmung wichtig. Der DGRV bietet zusammen mit den regionalen Prüfungsverbänden für die Entwicklung eines Geschäftsmodells die Gründungsplattform www.genossenschaften.de an.

Die Gründungsplattform umfasst neben vielen Beispielen von Genossenschaften auch einen GenoCanvas. Angelehnt an einen Business Model Canvas bietet dieser den Gründungsinitiativen die Möglichkeit, neben den Fragen nach Schlüsselaktivitäten, Schlüsselressourcen oder dem Vertrieb auch die Möglichkeit, die Mitgliederförderung der Genossenschaft zu entwickeln. Dieser kann dann zu einem Geschäftsplan weiterentwickelt werden. Außerdem bietet die Gründungsplattform noch einen Satzungsgenerator, der es ermöglicht, eine Mustersatzung auf das eigenen Gründungsvorhaben anzupassen sowie ein Tool für den Businessplan.

Ausblick

Damit die Motivation zur Unternehmensgründung wieder gesteigert wird, braucht es einen erheblichen Abbau an unverhältnismäßigen Vorschriften und Bürokratie. Gleichzeitig darf der notwendige Bürokratieabbau nicht in der Weise missverstanden werden, dass wichtige Kontrollmechanismen aufgeweicht werden. Gerade bei Genossenschaften geht es um den Schutz der Mitglieder und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Daher bleibt die Prüfung ein zentraler Bestandteil eines gesunden genossenschaftlichen Ökosystems. Die Dynamik bei der Genossenschaftsgründung hängt insbesondere auch von den spezifischen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Marktsituation ab – wie dies momentan bei den Energiegenossenschaften der Fall ist.

Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende - So war es 2025

Ein Beitrag von Irmina Kaniewski, Referentin für Kommunikation, Vorstandsstab

Am 11. März war es wieder so weit: Der traditionsreiche 11. Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende fand im Haus der DZ BANK statt. Trotz turbulenter politischer Zeiten durften wir 250 Gäste aus Politik, Energiewirtschaft und dem genossenschaftlichen Verbund begrüßen. Das große Interesse war ein starkes Signal an die neue Bundesregierung, dass die Zukunft der erneuerbaren Energien – insbesondere ihre Finanzierung – in der nächsten Legislatur einen Fokus bilden muss.

Denn auch wenn aufgrund der weltpolitischen Ereignisse in den letzten Tagen die Aufmerksamkeit auf anderen Themen lag: Die Energiewende ist für Bürger:innen und Wirtschaft von größter Bedeutung und darf nicht ins Hintertreffen geraten. Dies betonte DGRV-Vorstand Jan Holthaus auch in seiner Begrüßungsrede und fügte noch weiteren wichtigen Aspekt hinzu: „Vielleicht beurteilt man die Energiewende jetzt endlich auch unter einem sicherheitspolitischen Blickwinkel. Niemand wünscht sich den Ernstfall, aber die dezentrale Energiewende ist ein aktiver Beitrag zur nationalen Sicherheit.“

DGRV-Vorstand Jan Holthaus

Umso wichtiger ist es, den Wirtschafts- und Energiefachleuten genau zu zuhören und auch den knapp 1.000 Energiegenossenschaften eine Stimme zu geben, wenn Deutschland weiter Fortschritte beim Ausbau der dezentralen und umweltfreundlichen Energieversorgung machen will. Der diesjährige Bundeskongress bot dafür eine großartige Gelegenheit.

Impulse für die neue Legislatur

Den Auftakt machte Dr. Tobias Hentze vom Institut der deutschen Wirtschaft mit dem ersten Impulsvortrag des Tages. Er startete mit einem Überblick zum Status Quo der deutschen Wirtschaft und einer Einordnung der aktuellen wirtschaftspolitischen Herausforderungen für die neue Legislatur.

„Es braucht Investitionen – sowohl staatlich als auch privat“, so der Wirtschaftsexperte. Die Politik müsse vor allem in bessere Rahmenbedingungen investieren, damit private Investitionen durch Unternehmen für sie überhaupt attraktiv werden. Die Transformation der Energiewirtschaft ist ohne investierende Unternehmen nicht vorstellbar, schließlich würden 87 Prozent der Investitionen in Deutschland von Unternehmen getätigt.

Auch die Notwendigkeit zum Bürokratieabbau hob er hervor. Dem konnte sich Dr. Henning von Stechow von Prokon Regenerative Energien eG im nächsten Impulsvortrag nur anschließen. Er brachte es wie folgt auf den Punkt: „Verfahren dauern immer noch zu lange und kosten zu viel Geld. Das macht Investitionen in Erneuerbare zu unattraktiv.“

Zusätzlich zu der finanziell und zeitlich belastenden Bürokratie identifizierte er aus der Sicht der Genossenschaften insbesondere zwei weitere Herausforderungen: die mangelnde Infrastruktur und Unsicherheit bezüglich der Kosten und Anforderungen für laufende und zukünftige EE-Projekte. Die Lösung: Mehr Investitionen – aber noch wichtiger sei ein gesetzlicher Rahmen, für einen schnellen und effizienten Netzausbau wie auch Netzbetrieb. Dabei sei allem voran mehr Flexibilität im Energiesystem wichtig, und zwar durch flexible Speicherlösungen und Laststeuerung durch intelligente Steuerungssysteme. Nur so ließe sich die Versorgungssicherheit gewährleisten.

„Neben staatlichen Investitionen, braucht es aber vor allem einen besseren gesetzlichen Rahmen, der Klarheit schafft und beschleunigte Genehmigungsverfahren. Dies hat sich auch in der Vergangenheit schon, als probates Mittel erwiesen, um private Investitionen wie von Genossenschaften, zu fördern“, so von Stechow.  Hier sei man Dank der letzten Bundesregierung schon einen Riesenschritt weitergekommen und es müsse unbedingt so weitergehen.

Die Moderation der drei Impulse übernahm René Groß, Leiter Politik und Recht, Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV.

(v.l.n.r.) Philipp Godron, René Groß, Dr. Tobias Hentze, Dr. Henning von Stechow, Jan Holthaus

Die Präsentationen alle Vortragenden finden Sie hier:

Dr. Tobias Hentze (Vortrag)

Dr. Tobias Hentze (IW Policy Paper)

Dr. Henning von
Stechow

Philipp Godron

Zukunft der EEG-Förderung

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die anschließende Podiumsdiskussion über die zukünftige, finanzielle Förderung von Erneuerbare-Energien-Projekten (EE-Projekten). So könnte eine Umstellung der Förderung in der neuen Legislaturperiode schon gesetzliche Realität werden. Bevor die Runde sich mit den möglichen Konsequenzen für kleine Marktakteure auseinandersetzte, stellte Philipp Godron von der Agora Energiewende einleitend die verschiedenen Überlegungen zur Umstellung der Förderung der erneuerbaren Energien vor. Ferner ordnete er diese mit Blick auf die nächste Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD ein. Sein Resümee:

Die Weiterentwicklung des aktuellen Förderrahmens zur Vermarktung von Energie sei dringend nötig. Eine Kombination aus Marktinstrumenten, wie staatlichen Absicherungsinstrumenten und Stromlieferverträgen – sogenannten Power Purchase Agreements (PPAs) – und ein produktionsunabhängiges Investitionsinstrument sei aus Sicht der Agora Energiewende ein guter Weg. Eine solche Option kann eine stärkere Marktintegration bei Erhalt eines stabilen Investitionsrahmens bieten.

Im Anschluss diskutierten Wolfram Axthelm (Geschäftsführer, BEE), Lukas Bühler, (Vorstand, EnerGeno Heilbronn-Franken eG), Philipp Godron (Programmleiter Strom, Agora Energiewende) und Bastian Olzem (Geschäftsbereichsleiter Erzeugung und Systemintegration, BDEW) moderiert von Daniel Hölder (Head of Global Policy & Markets, BayWa r.e) die verschiedenen Finanzierungsoptionen. Dabei unterschieden sich die Einschätzungen des Agora-Vertreters zum Teil sehr deutlich von denen, der anderen Podiumsgäste. Während sich der BDEW als Sprachrohr großer Energieversorger und Netzbetreiber anschließen konnte, äußerten sich BEE und EnerGeno Heilbronn-Franken eG kritisch. Aus Sicht kleiner Marktakteure, böten die vorgestellten Optionen mangelnde Chancengleichheit für kleine Marktakteure. Und seinen noch immer zu kompliziert und bürokratisch.

„Viele Energiegenossenschaften teilen die Sorge, dass in der aktuellen Diskussion, um die Ausgestaltung eines Strommarktmodells, nur große Strommarktakteure berücksichtigt werden“, so Lukas Bühler, Vorstand der EnerGeno Heilbronn-Franken eG. Es brauche aus Sicht der Energiegenossenschaften erweiterte Bürgerbeteiligungsoptionen und eine vereinfachte Direktvermarktung kleinerer Anlagen.

„Wenn mehr Markt gefordert wird, muss man uns auch in den Markt lassen“, stimmte Wolfram Axthelm vom BEE zu.

Es waren sich alle Diskussionsteilnehmer darüber einig, dass die Energiewende in Bürgerhand ein wichtiger Hebel für eine dezentrale Stromversorgung ist – auch wenn im Moment alle Akteure, auch die großen, gebraucht werden, um diese voranzutreiben.

(v.l.n.r.) Philipp Godron, Bastian Olzem, Wolfram Axthelm, Lukas Bühler, Daniel Hölder

Es bestand ebenfalls Einigkeit darüber, dass sich die Rahmenbedingungen im Vergleich zu den Jahren davor bereits deutlich verbessert haben. Dennoch bremsen aus der Sicht der Genossenschaften vor allem vier Barrieren den Ausbau aus: herausfordernde Förderbedingungen für EE-Projekte, mangelnder Netzausbau, mangelndes Tempo durch übermäßige Bürokratie und mangelnde Vereinheitlichung und Digitalisierung der Netzanschlüsse.

Resümierend sprachen sich alle noch einmal vehement für einen verlässlichen und klaren zukünftigen Förderrahmen für erneuerbare Energien aus. Lukas Bühler wies dabei auf die besondere Problematik und Verantwortung der Genossenschaften hin: „Wir gehen nicht mit Risikokapital um, sondern mit den Geldern unserer Mitglieder, dafür brauchen wir Sicherheiten – dafür können wir uns nicht auf ein Modell verlassen, das selbst von der Wissenschaft nicht klar vorrechenbar ist. Wie sollen wir unseren Mitgliedern die neue EE-Förderung erklären, wenn es nicht einmal die Wissenschaft hinbekommt“, fragte der EnerGeno Heilbronn eG Vorstand.

Energiewende-Ideen aus der genossen-
schaftlichen Gruppe

Ein weiteres Highlight des Tages war die Rückkehr der beliebten Innovationschau nach zweijähriger Pause. Armin Komenda (Vorstand, EWS Elektrizitätswerke Schönau) moderierte das Format, in dem die Teilnehmenden ihre wegweisenden neue Ideen oder Technologien nicht nur vorstellten, sondern damit gegeneinander antraten. Diesen sechs zukunftweisenden Ideen aus der genossenschaftlichen Gruppe haben wir eine Bühne geboten:

Überbauung am Netzanschlusspunkt, Ulrike Gunnemann, Head of Storage & Hybrid Systems, BayWa r.e.

 

Solaranlage und Straßentunnel – Wie passt das zusammen?, Jochen Scherrer, Vorsitzender des Vorstands, Bürger Energie Region Regensburg eG, Richard Schaaf, Staatliches Bauamt Regensburg

 

Aus PV-Strom wird Wärme, Pascal Lang, Vorstandsvorsitzender, EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG

 

Windduschen, Dr. Arwen Colell, CPO, decarbon1ze GmbH, Kai Jacobsen, Leiter Unternehmenskommunikation, Prokon Regenerative Energien eG

 

Digitaler Genossenschaftsbeitritt – Das Bürgerwerke-Tool, Dr. Janina Messerschmidt, Vorständin, Bürgerenergie Oder-Spree eG & Nico Storz, Leiter Netzwerkmanagement Bürgerenergie, Bürgerwerke eG

 

Von Gemeinschaft getragen – Genossenschaftliche Synergien für Energieprojekte, Stefan Brinkmann, Geschäftsführer, Geno Projektentwicklungs GmbH (GPE)

 

Nach einer Publikumsabstimmung ging als Gewinner das Projekt „Aus PV-Strom wird Wärme der EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG“ hervor. Das Projekt wurde von Pascal Lang, Vorstandsvorsitzender, EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG vorgestellt. Die Innovation daran: ein Teil des Solarstroms dient zum Betrieb von Wärmepumpen für das lokale genossenschaftliche Nahwärmenetz. Ein echtes Pionierprojekt und wegweisend für die Zukunft der Sektorenkopplung.Eine weitere Besonderheit: die Feldlerche. Das Projekt hat gezeigt, das Artenschutz und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. „Uns Projektentwicklern wird ja gerne mal unterstellt, wir hätten kein besonderes Faible für die Natur. Aber dieses Projekt widerlegt das. Nach dem Bau des Bürgersolarparks gibt es auf dem Gelände fast vier Mal mehr Feldlerchen als vorher.“ Projekte wie dieses tragen maßgeblich dazu bei, die Akzeptanz von EE-Projekten in den Umweltbehörden und unter Umweltschützer:innen zu steigern.

(v.l.n.r., v.o.n.u.) Nico Storz, Stefan Brinkmann, Richard Schaaf, Armin Komenda, Janina Messerschmidt, Jochen Scherrer, Ulrike Gunnemann, Pascal Lang, Kai Jacobsen, Dr. Arwen Colell

Energiegenossenschaften weltweit

Das letzte Panel des Tages stand ganz im Zeichen des Internationalen Jahres der Genossenschaften. Dieses haben wir zum Anlass genommen, eine energiegenossenschaftliche Weltreise zu machen. Und weil Kooperation und Austausch das „winning recipe” der Genossenschaftsidee sind, wurde schnell klar: hier treffen sich Genossenschaftsverteter:innen und Energiewende-Spezialist:innen aus der ganzen Welt und können ungeachtet aller Unterschiede viel voneinander lernen. Denn die Herausforderungen sind weltweit ähnlich. Zu der internationale Runde durften wir folgende Gäste begrüßen:

  • Camila Japp, Energiegenossenschaftsexpertin des DGRV in Lateinamerika aus Brasilien
  • Kwanghee Yeom, Projektleiter Südkorea Agora Energiewende, Ehemaliger stellvertretender Sekretär für Klima und Umwelt des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in (2017-2020) aus Südkorea
  • Erik Christiansen, Vorstand, Energiegenossenschaft Middelgrunden aus Dänemark
  • Toni Hechtl, Vorstand, Energiegenossenschaft Elsbeere Wienerwald aus Österreich

Die Moderation übernahm Dr. Andreas Wieg, Leiter der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV.

Dr. Andreas Wieg, Leiter der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV

Camila Japp eröffnete das Panel und berichtete zum Einstieg von der Energiearmut in den ländlichen Regionen Brasiliens und davon, wie Energiegenossenschaften hier helfen können, schließlich läge gerade dort das größte Potenzial für Energie aus erneuerbaren Quellen.

„Doch auf dem Land gibt es viel Armut und es bleibt wenig Zeit dafür, ehrenamtlich Energiegenossenschaften zu gründen und zu betreiben. Das ist keine dauerhafte Lösung. Es muss eine Möglichkeit geben, die Genossenschaften wirtschaftlich zu betreiben“, so die Leiterin unseres Projektbüros in Brasilien. Das sei nur möglich, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingen stimmten, denn diese bestimmen das Geschäftsmodell.

Die Rahmenbedingen waren auch bei den andern Panel-Teilnehmern ein ausschlaggebender Faktor. Dr. Kwanghee Yeom aus Südkorea berichtete über die gestiegene Zahl an Energiegenossenschaften seit Verabschiedung des Genossenschaftsgesetzes 2011.

Das Gerüst stünde, aber es sei noch viel zu tun: „Die Erneuerbaren sind in Südkorea teuer, ohne staatliche Unterstützung sind sie noch nicht wirtschaftlich. Wir hoffen, dass durch neuen Präsidenten, wieder eine dezentrale und umweltfreundliche Energieversorgung unterstützt wird.“

(v.l.n.r.) Toni Hechtl, Camila Japp, Erik Christiansen, Dr. Kwanghee Yeom, Dr. Andreas Wieg

Besonders beeindruckend war der Bericht von Erik Christiansen aus Dänemark.

„Energiegenossenschaften spielen eine wichtige Rolle für die dänische Energiewende, vor allem Wind- und Nahwärmegenossenschaften: Ganze 50% der Nahwärmeversorgung übernehmen in Dänemark Genossenschaften.“ Dieser Erfolg sei nur möglich durch eine starke Bürgerbeteiligung und die richtigen Rahmenbedingungen. „Rahmenbedingen werden festgelegt durch den Staat, die Umsetzung erfolgt durch lokale Initiativen.“

Ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit lokaler Akteure brachte auch Toni Hechtl aus Österreich. Der Erfolg der Genossenschaft liege maßgeblich an der finanziellen Unterstützung durch die Raiffeisengruppe. Genossenschaften arbeiten hier Hand in Hand und auch der Einsatz der Mitglieder ist essenziell: „Ein starkes Ehrenamt ist bei uns ein wichtiger Pfeiler für die Genossenschaften.“

Die Präsentationen alle Vortragenden finden Sie hier:

Camila Japp, Energiegenossenschaftsexpertin des DGRV in Lateinamerika aus Brasilien

  • Kwanghee Yeom, Projektleiter Südkorea Agora Energiewende, Ehemaliger stellvertretender Sekretär für Klima und Umwelt des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in (2017-2020) aus Südkorea (Upload folgt)
  • Erik Christiansen, Vorstand, Energiegenossenschaft Middelgrunden aus Dänemark (Upload folgt)

Toni Hechtl, Vorstand, Energiegenossenschaft Elsbeere Wienerwald aus Österreich

Mit diesen spannenden Einblicken in die Herausforderungen aber vor allem auch Erfolgsgeschichten der Energiegenossenschaften weltweit, kam der diesjährige Bundeskongress zum Abschluss und lieferte die perfekte Einstimmung zum anschließenden Festempfang zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2025.

Festempfang zum Internationalen Jahr der Genossenschaften