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Energiewende in Südamerika


Energiegenossenschaften gewinnen an Bedeutung

17. November 2020


Der Umbau der Energieversorgung hin zu regenerativen Quellen wird auch in Südamerika mit Nachdruck verfolgt. Dabei gewinnt das genossenschaftliche Organisationsmodell zunehmend an Bedeutung. Das große Interesse an energiegenossenschaftlichen Projekten bewiesen auch die etwa 120 Teilnehmenden der virtuellen Vorstellung eines neuen Leitfadens zu Energiegenossenschaften in Chile am 29. Oktober 2020. Vertreterinnen der Deutschen Botschaft, des DGRV sowie verschiedener chilenischer Institutionen aus dem staatlichen und privaten Sektor bereicherten die Veranstaltung mit Redebeiträgen.

Auch in Paraguay wächst das Interesse an Erneuerbaren Energien: Seit Mai diesen Jahres tauschen sich bereits existierende Initiativen über Kooperationsmöglichkeiten und zukünftige Projekte auf einer von der GIZ ins Leben gerufenen Agilen Plattform aus. Neben dem DGRV sind auch die Auslandshandelskammer, die Förderbank KfW und das paraguayische Energieministerium ein fester Bestandteil der Expertenrunde. Seit der Gründung haben bereits acht virtuelle Treffen stattgefunden. Bei der letzten Sitzung am 9. November bekamen wir die Gelegenheit, das Potential von Energiegenossenschaften vorzustellen. Um zu eruieren, inwiefern Erneuerbare Energien auch einen neuen Fokus unseres CoopSur-Projektes (CoopSur in Chile, CoopSur in Paraguay) bilden könnten, wurde von unseren Mitarbeiterinnen in Paraguay außerdem im letzten Quartal 2020 eine Fact Finding Mission in die Wege geleitet.

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